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„Wer nichts Nettes zu sagen hat, s... vipera,2012.02.03, 16:580 Kommentare

zum Glück,

bin ich ein Anti Fernseher! LG Libelle libelle26,2012.01.23, 16:56

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Hohe Ansprüche auf...

Seit einiger Zeit bin ich einem Fernsehs... vipera,2012.01.21, 10:482 Kommentare

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Super geschrieben, ich denke ganz gleich... sexpuppe,2012.01.20, 17:49

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Wenn man einmal eine gewisse Anzahl von... vipera,2012.01.20, 09:341 Kommentare

liebe vipera!

sehr berührend geschrieben! und ich... maine coon,2011.12.23, 10:07

so berührend...

sind Deine Zeilen, und soviel Liebe schw... prestige,2011.12.23, 09:53

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Freitag, 03.02.2012, 16:58

„Wer nichts Nettes zu sagen hat, sollte besser den Mund halten“ ist der süßeste Satz in dem Zeichentrickfilm „Bambi“ von Walt Disney. Für mich hat dieser Ausspruch eine große Bedeutung. Denn in Wahrheit ist die größte Motivation dieses „Nette“ das wir Anderen sagen.
Kritik oder Tadel mögen angebracht sein und wichtig, im Umgang mit Menschen. Auch wichtig ist, wenn man vor möglichen Konsequenzen warnt, aber am Meisten motiviert doch das „Nette“, das man zu sagen hat.
Nichts ist lähmender, als wenn ein Mitmensch ständig warnt, tadelt oder korrigiert. Das Gute ist „normal“ und bedarf keiner Erwähnung, aber Mangel oder Fehlleistung sind sofort und frei von der Leber anzuzeigen. Auf kurz oder lang wird die Reaktion auf solche Motivation totale Resignation sein, während Lob und Aufmunterung zu Rekordleistungen anspornen. Wer positiv beurteilt wird, möchte immer mehr zeigen, was er kann, will nicht „abstinken“. Wer ständig bemängelt wird, pfeift letztendlich drauf, da er annimmt, er würde ohnehin niemals Beifall ernten bei dem kritischen Gegenüber.
Kinder, die ständig zu hören bekommen, was sie alles verkehrt machen, die ständig serviert bekommen, dass sie etwas zwar brav gemacht haben, aber wenn sie sich mehr Mühe geben würden, es noch besser hinkriegen könnten, werden den Hut draufhauen und nur mehr das Nötigste tun, da das Echo auf ihr tun ohnehin niemals besonders euphorisch ausfallen würde. Wozu dann die Anstrengung.
Chefs, die ständig meckern und jede Kleinigkeit bemängeln, aber niemals ein Wort der Anerkennung über die Lippen bringen, sind selber Schuld, wenn ihre Crew nur mehr „Dienst nach Vorschrift“ schieben und keinerlei Eigeninitiative entwickeln.
Der Partner, der sich anhören kann, was er alles besser machen könnte, oder wo er gerade wieder einmal „lieb patschert“ war, aber ganz selten und sporadisch vernehmen darf, was er seinem Liebsten bedeutet, wird vermutlich emotional ziemlich eintrocknen und seinerseits den emotionalen Rückzug antreten.
Es stimmt, dass uns Liebe zum Erstrahlen bringt. Die guten, lieben, zärtlichen Worte machen uns Leuchten, während die kritischen Worte uns nachdenklich stimmen. Und zuviel Nachdenken macht die Stirne faltig.
Für meinen Geschmack kann man nicht zu viel Nettes sagen, man kann nicht zu viel kundtun, was einem die Menschen um sich herum bedeuten und wie gut es ist, sie um sich zu wissen. Warum mit etwas sparen, das man reichlich zur Verfügung hat – Liebe!
Es hat viele Gründe, weshalb Menschen nicht über sich bringen, die unguten Dinge manchmal zu vergessen und die Guten hervorzuheben.
Zum Einen sind es Menschen, die selbst innerlich klein und komplexbeladen sind, und die lieber ihre Mitmenschen klein machen, um selber etwas mehr Geltung zu erlangen. Diese Menschen sind absolut zu bedauern und sie werden niemals in ihrem Leben zufrieden sein, denn sie werden weder besser noch bedeutender, wenn sie ihre Umwelt niederdrücken. Sie haben keine Größe, die anderen anzuerkennen und sind uneinsichtig und kleingeistig.
Zum Anderen sind es Menschen, die Angst haben, ihre wahren Gefühle zu offenbaren, da sie befürchten, dass sie sich dann verletzlich machen. Sobald sie zeigen, was in ihnen vorgeht, haben sie Angst, dass man ihnen weh tun könnte. Der gute Xavier N. würde sagen „wenn Worte meine Sprache wären..“. Nur nicht zu viel in die Karten sehen lassen. Bevor das Herz übergeht, übergeht man die Gefühle. Lieber fokussiert man sich au Unzulänglichkeiten, um von tiefen Gefühlen abzulenken. Diese Menschen sind anstrengend und stellen die lieben Mitmenschen auf eine harte Probe, aber sie sind liebesfähig und sollten einfach nur lernen, Mut zum Lieben aufzubringen. Unerfreulich ist es aber trotzdem mit solchen Gesellen.
Klar, dann gibt es noch jene, die glauben, einfach alles besser wissen zu müssen und ihrer Umwelt mit ununterbrochenen Korrekturen, Vorschlägen und Warnrufen zu einem besseren Leben verhelfen zu müssen. Solche Menschlein sind absolut schwer verdauliche Kost, da sie einerseits neue Kritiker vor dem Herrn heranziehen und andererseits verzweifelt hoffen, von den Menschen, die sie ständig „verbessern“ heiß geliebt zu werden und Dank ernten, in Wirklichkeit aber nur eine große Distanz fördern.
Wie dem auch sei – ich halte mich lieber an die schönste Art der Motivation im Leben – gib Deinen Mitmenschen ein gutes Gefühl, sag Deinen Liebsten, wie wichtig sie Dir sind und lobe das, was sie gerne und gut machen – bring sie zum Leuchten!


Samstag, 21.01.2012, 10:48
Seit einiger Zeit bin ich einem Fernsehsender in die Fänge geraten. Dieser Sender ist wie ein Verkehrsunfall – es packt einen das Grauen, aber man kann nicht wegschauen. Der Sender heisst, sehr treffend ATV (wie Allgemeiner Tele Vojeurismus).
Eine, der schlimmsten „Unfälle“ auf diesem Kanal ist die geschmackvolle Reihe „Das Geschäft mit der Liebe“. Hier werden drei – manchmal auch vier - Herren von der Sorte, die Frau schon nach drei gestammelten Sätzen in die Flucht schlagen, an Damen aus dem Osten vermittelt. Oder zumindest wird krampfhaft versucht, die männlichen Launen der Natur an die Ost-Frau zu bekommen. Vergeblich!
Was mir jedoch die blanke Wut hochkommen lässt, ist die Tatsache, dass diese Herren Ansprüche stellen, die einem die Krausbirnen aufsteigen lassen. Da kommen männliche Notstandsgebiete angetrabt und erwarten, dass man ihnen hochintelligente Models präsentiert, die dann auch noch in tiefer Liebe zu ihnen entbrennen. Geht’s noch?
Der liebe Gott scheint wirklich gerecht zu sein – er gleicht totalen Kretinismus mit einem unzerstörbaren Selbstvertrauen aus. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Da gibt es einen „Love-Coach“ in den dritten besten Jahren, übergewichtig, einem Clowns-Antlitz, gesegnet mit einem absoluten Null-IQ, dafür aber ausgestattet mit Goldschmuck Marke „Protz und Co.“ sowie einem Porsche in silber von ähnlich antiquarischem Wert wie sein Lenker (nur, dass Autos als Oldtimer eventuell an Wert gewinnen). Der gewinnende Mann glaubt von sich, der Wunderwuzzi persönlich zu sein und den Sexappeal mit Löffeln gefressen zu haben. Er ist der Meinung, dass seine Manneskraft von normalen Frauen nicht zu verkraften ist (ehrlich!!!!), dass er die Reinkarnation vom Messias ist und die esoterischen Kräfte nur so um sich sprüht. Außerdem glaubt der Beste auch noch daran, dass sein „leider-hab-ich-es-nie-gelernt“-Englisch absolut perfekt ist.
Zu allem Überfluss wünscht der Herr nur junge, makellose Damen (meist leicht horizontalgewerblich angehaucht), da er mit älteren Weibchen total unterfordert wäre (oder würden ältere Dank Erfahrung gleich am Absatz kehrt machen, bei seinem Anblick – man hat ja schon so manches erlebt…)
Nun, die weiteren männlichen Akteure des Liebes-Suche-Dramas bewegen sich auf dem Missing-Link-Niveau, bei dem Darwin’s Herz höher schlagen würde. Vorstadt-Proleten mit Partnerwünschen auf höchster Ebene. Affengeil!
Grundvoraussetzung für eine Partnerschaft ist für diese Herren, dass die zukünftige Herzdame der deutschen Sprache mächtig ist – wahrscheinlich nehmen die Guten (zu Recht) an, dass die Frauen mehr Intelligenz besitzen, Fremdsprachen zu erlernen, als sie selber. Wenigstens etwas!
Jedenfalls hat mich das Studium dieser hoch geistreichen Serie aufmerksam gemacht und ich konnte im „wirklichen Leben“ dieses Phänomen bestätigt finden: die armseligsten Mannsbilder haben die höchsten Ansprüche bei der Selektion von Frauen. Man will es nicht für möglich halten.
Wenn über Frauen gewitzelt wird, Figur, Alter oder Aussehen der Betreffenden „durch den Kakao gezogen“ wird, ist garantiert eine männliche Karikatur dabei. Je mehr Mutter Natur daneben gegriffen hat, desto mehr steigen die Paarungsansprüche des Hulks!
Die furchtbarsten Männlein wünschen sich die tollsten Frauen. Das mag ja noch angehen, wenn diese Glöckner ein Börserl wie der Rothschild haben – da mag die eine oder andere aus wirtschaftlichen Beweggründen über andere Mankos hinwegsehen (nicht jeder Frau’s Fall – aber ok). Aber da sind oft die absoluten Looser unterwegs und trauen sich, über Frauen zu urteilen, denen sie nicht einmal das Leitungswasser reichen könnten. Kann denn das wahr sein.
Was da oft für Sprüche fallen über die Damenwelt – man mag es nicht für möglich halten. Nur weil eine dicker, dünner, größer, kleiner, älter – was weiß ich – ist, tönen Sprüche aus großen Klappen, deren Besitzer jederzeit eine Daueranstellung bei der Geisterbahn bekommen würden.
Das macht mich ehrlich gestanden, sehr, sehr wütend.
Jeder dieser Witzbolde könnte sich vermutlich glücklich schätzen, wenn eine, der von ihm Verhöhnten, ihm wenigstens einen zweiten Blick gönnen würde, aber nein, die Herren denken, sie wären James Bond der Parallelwelt.
Aber dann denke ich mir, vielleicht muss das so sein, denn wenn gewisse Hobbits realisieren würden, wie sie wirklich sind, würden die Suizide rapide ansteigen.
Also sollten wir gnädig über die flotten Sprüche der armen Seelen hinwegsehen und uns darüber klar werden, dass wohl was Wahres an dem Sprichwörtlein sein muss, das da sagt „Der Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen, sagt sie wären sauer“.


Freitag, 20.01.2012, 09:34
Wenn man einmal eine gewisse Anzahl von Jahren angesammelt hat, dann schaut man sich in den Spiegel und stellt fest – man sieht noch ganz passabel aus, fühlt sich jung und dynamisch, hat manchmal die Gefühle eines Teenagers und muss doch akzeptieren, dass man langsam in das Fach der reifen Frau wechseln sollte.
Sollte man wirklich?
Muss man zur Oma mutieren, wenn man in Wirklichkeit total „unter Strom“ steht?
Müssen Frauen sich der Zeit beugen und Dinge tun, die ihnen zuwider sind, nur weil sie sich sonst lächerlich machen?
Männer haben diese Probleme nicht und sie denken gar nicht darüber nach. Sie werden „reifer“ oder „begehrenswerter“.
Dabei ist es die biologische Uhr der Herren der Schöpfung, die Anlass zur Sorge geben sollte und nicht die der Damen. Schließlich beginnt der männliche Körper ab einem gewissen Alter „Ausfallserscheinungen“ zu zeigen und nicht der von uns Frauen. Unsere Wechseljahre mögen zu Schweißausbrüchen und Emotionsschwankungen führen – die kann man aber kaschieren. Anders bei den lieben Männern – da kann nur der Arzt oder Apotheker helfen…..
Trotzdem fühlen haben wir Probleme mit unseren Jahren. Warum?
Weil wir so aufgewachsen sind!
Wir sind von Müttern erzogen worden, für die die „Golden Girls“ frech und rebellisch rüberkamen. Wo offene Gespräche zwischen Mutter und Tochter eher peinlich waren und es galt, dass Frau Mann glücklich zu machen hat.
Heute läuft der Hase anders. Blanche von den goldenen Mädels von einst könnte glatt als Mutter von Samantha Jones in „Sex and the City“ durchgehen. Eine Merryl Streep spielt junge Mädels an die Wand, und von Nena oder Madonna wollen wir gar nicht reden.
Wir reifen Mädels sind auf der Überholspur. Vielleicht sind wir auf dem Weg, eines Tages über „die alten Knacker“ Witze zu reissen und uns nette Toy-Boys zu angeln. Why not?
Ok, übertreiben wir nicht. Aber trotzdem sollten wir schön selbstbewusst sein. Wir müssen nicht wie unsere eigenen Mütter oder Großmütter daherkommen. Auch wenn wir nicht über das Budget von Hollywood-Diven verfügen und sparen müssen. Es liegt an uns, so zu leben, wie wir uns fühlen.
„18 till I die“ – ein Supersong! Und warum sich für eine solche Einstellung schämen? Zum rasten und ruhen haben wir Zeit genug, wenn wir in der „für immer-Hapfen“ platziert werden.
Bis dahin haben wir freie Fahrt, meine Damen.
Wenn wir glücklich und zufrieden sind, brauchen wir keine Kosmetikerin und glückliche Gesichter sehen jung und frisch aus. Tatsächlich. Nur nicht verkniffen und verbittert sein – das haut uns glatt fünf Jahre drauf!
Und rein in lässige Klamotten – die kosten auch nicht mehr als die „Lady-Couture“ und lässt uns gleich viel jünger fühlen. Paar Kilos zuviel? Bitte schaut einmal auf die adiposen Teenies – bauch- und schamfrei trampeln somanche superjungen Dämchen auf den Straßen herum und haben keinerlei Probleme damit. Da sollen wir uns stressen?
Wenn wir uns richtig gut und selbstbewusst fühlen, dann wird uns auch unsere Umwelt anders gegenüber treten – Ehrenwort.
Und noch eines sollten wir uns zu Herzen nehmen, was wir für einen „Holler“ von unseren Müttern und Großmüttern mit auf den Weg bekommen haben: wir müssen nicht unser einziges Streben darauf konzentrieren, die Männer in unserem Leben zufriedenzustellen! Sie glücklich machen – ja, das ist voll ok – aber das geht nur als win-win Situation.
Wenn uns die Jungs glücklich machen, können wir sie glücklich machen – nur so geht es. Speziell im Schlafgemach sollte es ausgewogen zugehen.
Wie oft hört Frau so einen tollen Spruch aus Männermund „die schaut drein, wie a unbefriedigte alte Jungfer“ – recht habe sie, die Kerle. Weil eine unbefriedigte Anima auch nach aussen sichtbar ist. Wir sind nicht ganz im hormonellen Gleichklang mit uns selbst.
Das kann auch so sein, wenn wir einen Herrn der Schöpfung zur Ausübung des Geschlechtsverkehres zur Verfügung haben. Wie viele Frauen haben nicht einmal mehr Lust, mit ihrem Liebsten in die Kiste zu springen, weil es ihnen nix bringt?
Das haben wir von Mutti oder Omi gelernt und Gott sei Dank sind diese Zeiten passe! Wir dürfen auch Lust haben und Wünsche haben – nicht nur unsere Partner. Und das kommt denen auch mehr zugute, als noble Zurückhaltung, was das eigene Begehr betrifft.
Ich habe – Dank meiner Erziehung auch lange gebraucht, zu wissen, dass auch ich im Bett zähle. Meinen Ex habe ich durch depperte und verschrobene Lehrmeinungen zum Abtörner schlechthin erzogen. Wie? Na ganz einfach: der Kerl war schrecklich im Bett und wollte ständig wissen, ob er „eh gut ist“. Nun war mir eingetrichtert worden, dass die männlichen Genitalen sehr empfindlich auf Kritik reagieren, und man tunlichst nur Lob auszusprechen habe, um diese heiklen Körperteile bei bester seelischer Gesundheit zu erhalten – alles andere käme dann von selbst. Gekommen ist nur er – jahrelang! Nur mit dem großen Erfolg, dass sich der vielgelobte bald als Superhengst fühlte und mir zum Heulen war. Mit der Zeit fand ich alle möglichen Ausreden, um den unerfreulichen Tätigkeiten tunlichst auszweichen und handelte mir dann auch postwendend den Tadel von meinem Ex-Gruselhengst ein, frigide und sexuell total abweisend zu sein. Na bravo!
Da pfeif ich doch drauf.
Nun, ich hatte großes Glück und nun einen Lottosechser als neuen Partner gefunden. Ich denke aber, das war nur möglich, weil ich mir selber erlaubt habe, ganz Frau zu sein und auf den ganzen Schwachsinn von Wegen Alter und so weiter gepfiffen habe. Here I am!
Achtung, Mädels – es geht auch anders! Wir wollen – wie es Sam Jones in SatC so treffend formuliert: „wir sind schön und fabelhaft“. Und wir haben was auf dem Kasten. Wir haben Erfahrung und wir haben noch so viel vor.